Vier Bereiche, eine Stimme
Eine Trauerfeier und eine Hochzeit, ein Fachseminar und ein Impulsabend – vier Anlässe, die kaum weiter auseinanderliegen könnten. Getragen von einer Person. Entstanden ist ein Markendach, unter dem jeder Bereich seinen eigenen Ton behält.
Die Ausgangslage
Anja ist Pastorin, Theologin und freie Rednerin. Sie hält Trauerreden, traut Paare, gibt Seminare für Pflegende und Hospizteams und spricht auf Impulsabenden. Alles vier gehört zusammen, weil es dieselbe Haltung ist – und alles vier kommt bei völlig verschiedenen Menschen an.
Die eigentliche Schwierigkeit lag deshalb in der Corporate Identity. Jeder Bereich braucht eine erkennbar eigene Welt: Eine Trauerfeier darf nicht nach Hochzeit aussehen, ein Fachseminar nicht nach Festrede. Gleichzeitig muss alles zusammen harmonisch wirken, sonst zerfällt eine Marke in vier Anbieter.
Das Ziel
Ein Markendach, unter dem jeder Bereich seine eigene Farbe, seine eigene Ansprache und seine eigene Tonlage behält, ohne dass die Marke in vier Teile fällt. Erkennbar als dieselbe, auch wenn die Anlässe gegensätzlich sind.
Dazu Werkzeuge, die Vorarbeit abnehmen: Wer anfragt, soll die Bandbreite vorher sehen, hören und einschätzen können – damit das erste Gespräch nicht bei Null anfängt.
Das Gute und das Schwere kommt immer unerwartet.
Das erarbeitete Gesamtkonzept für die Marke unerwartete war der Grund, warum Trauer und Hochzeit unter einem Namen stehen können. Eine Gestaltung beides trägt: Sie darf bei einer Trauerfeier nicht fröhlich wirken und bei einer Hochzeit nicht schwer. Vier aufeinander abgestimmte Farben statt einer waren deshalb keine Geschmacksfrage, sondern die beste Möglichkeit.
Vier Bausteine, dieselbe Handschrift
Vom Farbsystem über die Website bis zu den Printmaterialien, die Anja mitnimmt – jeder Baustein passt zu anderen.
Module als Werkzeuge
Werkzeuge, individuell implementiert: Sie helfen bei der internen Kostenstruktur, bei der Darstellung aller Angebote und dabei, Persönlichkeit über Audio zu übermitteln.
Die Preiskalkulation
Vier Bereiche, vier Honorarlogiken – eine Trauerfeier rechnet sich anders als ein Tagesseminar. Statt vier getrennter Seiten steht ein Einstieg davor: erst den Anlass wählen, dann rechnen.
- Reiter statt Zurück-Button. Nach der ersten Wahl wird aus den Karten eine Reiterleiste in der Farbe des Bereichs. Wer vergleichen will, springt, statt zurückzugehen.
- Kein Aufblitzen beim Laden. Die Bereiche starten über eine Klasse im Markup ausgeblendet, nicht erst per Skript – sonst sieht man beim Aufrufen kurz alle vier.
- Kombinierbar statt entweder–oder. Beratungstermine lassen sich mit eigenem Zähler zu einem Zeremonie-Paket dazurechnen.
Die Blätterkataloge
Zwei Kataloge, einer je Vortragsbereich, die sich wie ein Buch durchblättern lassen. Sie öffnen sich von selbst, sobald sie im Bild sind – einmal, nicht bei jedem Scrollen.
- Zwei Seitenfolgen, ein Katalog. Am Monitor doppelseitig mit Zitatseiten, am Handy einseitig ohne. Ändert sich die Fensterbreite, baut sich das Buch neu auf.
- Cover und Rückseite mittig. Eine einzelne Seite steht sonst am Rand der Bühne; die Verschiebung hängt an einer Variablen und passt sich der Buchbreite an.
- Gebaut für den Editor. Die Bibliothek kommt vom CDN, weil das Snippet-Plugin bestimmte Zeichen umschreibt und den Code sonst zerlegt.
Die Stimme hörbar machen
Bei einer Rednerin entscheidet die Stimme – nicht der Text über die Stimme. Auf jeder Bereichsseite steht deshalb ein Player mit den Beispielen, die dorthin gehören. Die Hörprobenseite löst ein, was er neugierig gemacht hat.
- Ein Modul, vier Farbwelten. Dieselbe Technik, je Seite in der Leitfarbe des Bereichs. Wer auf der Trauerseite landet, hört Trauerreden.
- Sechzehn Texte, eigens geschrieben. Vier je Bereich, im Ablauf einer Zeremonie – und bewusst ohne Namen. Eine Probe zeigt, wie Anja spricht, statt eine echte Feier auszustellen.
- Hören oder lesen. Wellen aus überlagerten Sinuskurven statt Zufallssprüngen, Transkript zum Aufklappen.
Das Bild lässt sich scrollen – die Seite von oben bis unten.
Hörproben anhörenVom Farbsystem bis zum Rechner
Strategie, Text, Design und Technik lagen bei mir. Für eine Selbstständige mit vier Arbeitsfeldern ist das der Unterschied zwischen einem Projekt und vier Baustellen.
Marke geschärft
Herausgearbeitet, was die vier Bereiche verbindet und wo sie sich unterscheiden müssen – in Farben, Klang und Wirkung.
Farbsystem gebaut
Eine Leitfarbe je Bereich, dazu vier Begleitfarben. Kontraste durchgerechnet statt geschätzt, damit Text auf jeder Fläche lesbar bleibt.
Website entwickelt
Startseite und vier Bereichsseiten in WordPress, jede in ihrer eigenen Farbwelt und von Anfang an fürs Handy gedacht.
Werkzeuge programmiert
Rechner, Kataloge und Player als eigenständige Module: gescopet, ohne Plugin-Abhängigkeit, einzeln austauschbar.
Unterlagen gestaltet
Angebotskatalog zum Versenden und ein Foliensystem, das Anja selbst weiterführen kann. Beides in derselben Farb- und Schriftlogik.
Sichtbarkeit aufgebaut
Profil und Unternehmensseite bei LinkedIn, Texte in Anjas Stimme, dazu die laufende Begleitung bei Anfragen.
Jeder Bereich selbstständig, alle harmonisch
Das ist das Ergebnis, das sich nachprüfen lässt: vier Welten nebeneinander. Jede mit eigener Grundfläche, eigener Leitfarbe und eigener Ansprache – und keine fällt aus dem Rahmen.
Manchmal sind es die stillen Augenblicke, die Trost schenken.
Manchmal sind es die kleinen Momente, die Liebe groß machen.
Manchmal sind es die richtigen Worte, die Räume öffnen.
Manchmal sind es die kleinen Ideen, die große Geschichten beginnen.
In jeder Karte stehen die fünf Werte der zugehörigen Palettendatei, in deren
Reihenfolge: Leitfarbe zuerst, Grundfläche zuletzt. Die letzte Kachel geht
deshalb fast in der Karte unter – sie ist ja die Fläche, auf der sie liegt.
Ein Detail zeigt, dass hinter den Farben eine Regel steht und kein Geschmack: Auf Dunkelblau, Dunkelgrün und Rostrot steht der Bereichsname in der hellen Grundfläche. Auf Senfgelb geht das nicht – der Kontrast liegt bei 2,2 zu 1, heller Text verschwindet darauf. Dort übernimmt das Dunkelbraun der Palette. Vier Bereiche, eine Regel, vier verschiedene Antworten.
Was entstanden ist
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Vier Bereiche, ein Auftritt
Jeder Anlass bekommt seine Farbe und seine Ansprache – und bleibt trotzdem als dieselbe Marke erkennbar.
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Anfragen kommen vorbereitet an
Rechner, Kataloge und Hörbeispiele nehmen die Arbeit ab, die vorher in jedem Erstgespräch neu anfiel.
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Neues lässt sich einsortieren
Kommt ein Angebot dazu, gibt es dafür schon Farbe, Schrift und Vorlage. Gestalten muss niemand mehr.
„Dass ich auf Denise gestoßen bin, ist ein echter Segen: Mit ihrer kreativen und zugleich strukturierten, ihrer warmherzigen und zugleich klaren Art zu denken und zu reden und vor allem umzusetzen, was wir besprechen, hat sie nicht nur ein Logo entworfen, das mir entspricht, sie hat mir geholfen, mein Profil zu schärfen, klar zu benennen, was ich kann und möchte. Und dann hat sie meine Webseite gebaut, hat viel mehr möglich gemacht, als ich ahnte oder mir vorstellen konnte. Meine Website – das BIN ich! Sie ist immer ansprechbar für mich.Anja Bär · unerwartete
Wenn ich noch Änderungswünsche habe, setzt sie die um. Sie ist erst zufrieden, wenn ich es bin. Und manchmal bin ich schon zufrieden, wenn sie noch was sieht, was besser zu machen ist. Ich merke, dass sie sich wirklich in mich hinein denkt, dass sie mich versteht und umsetzt, was sie in mir sieht. Ganz „nebenbei“ empowert und ermutigt sie mich. Wir haben regelmäßige Meetings, in denen sie in ihrer strukturierten und klaren Weise dafür sorgt, dass ich mein Business weiter aufbauen kann. Dabei hilft sie mir, größere und kleinere Klippen zu überwinden und gibt mir jederzeit das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin.
Denise ist viel mehr als eine Webdesignerin, sie hat das Gesamtpaket im Blick. Danke! Jede:r sollte jemanden, wie sie an der Seite haben. Eine unbedingte Empfehlung, ohne wenn und aber!“
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