Ein Abend, voller Neonlicht
Neo-Retro war der ausdrückliche Wunsch: Leuchtschrift, Nachtblau, Achtziger ohne Kostümcharakter. Entstanden ist ein Auftritt, der die Stimmung eines Abends schon Tage davor aufbaut – und am Abend selbst ein Werkzeug ist, das funktioniert.
Die Ausgangslage
Selten kommt eine Anfrage mit einer so klaren Stilvorstellung: Neo-Retro, Neonlicht, Achtziger. Damit war die Richtung gesetzt, bevor ich den ersten Strich gezogen habe – und die Aufgabe war eine andere als sonst.
Das Ziel
Ein Auftritt, der die Stimmung eines Abends vorwegnimmt: laut, bunt, einladend. Nur darf ein Stil, der von Leuchtreklame lebt, nicht dort aufhören, wo er nützlich werden muss.
Denn die Website hat eine Aufgabe, die kein Plakat übernimmt: Wer singen will, sucht einen Song – im Halbdunkel, am Handy, zwischen zwei Runden. Das musste ohne Umwege funktionieren.
Deine Stimme. Dein Moment. Deine Nacht.
Drei Zeilen, die eine Entscheidung enthalten: Die Marke spricht nicht über sich, sondern über den Gast. Das prägt jedes Format – auf dem Plakat, im Social-Beitrag, auf dem Aufsteller am Tisch steht immer, was der Abend für die Person bedeutet, nicht was die Bar anbietet.
Gestalterisch heißt das: Neon darf außen alles bestimmen, aber nichts an der Stelle, an der jemand einen Song sucht. Ein Stil, der von Überfluss lebt, braucht eine harte Ordnung darunter – sonst wird aus Atmosphäre Unruhe.
Vom Logo bis zur Songliste
Zwei Hälften, die zusammengehören: ein Baukasten, der die Stimmung vorbereitet – und eine Songliste, die am Abend selbst die Arbeit macht.
Sechs Schritte, eine Hand
Ein vorgegebener Stil nimmt Arbeit weg und bringt neue mit: Er muss übersetzt werden, statt kopiert.
Stilrichtung geschärft
Aus dem Wunsch „Neo-Retro“ konkrete Regeln gemacht: welche Leuchtfarben, welche Formen, was bewusst nicht.
Signet entwickelt
Faust mit Mikrofon im Kreis, als Linienzeichnung im Leuchtschrift-Look und auch einfarbig tragfähig.
Farb- und Schriftsystem gebaut
Leuchtfarben als Akzent auf dunklem Grund, dazu ein Schwungschrift-Versalien-Paar mit festen Aufgaben.
Songliste strukturiert
Editionen als Ordnungsprinzip festgelegt, damit hunderte Titel auffindbar bleiben.
Website umgesetzt
Von der Struktur bis zum Code, mit Fokus auf Bedienbarkeit am Handy und Lesbarkeit im Dunkeln.
Plakate und Vorlagen übergeben
Druckfertige Plakate plus Social-Media-Vorlagen, mit denen jeder neue Termin selbst gesetzt wird.
Leuchtfarben funktionieren nur im Dunkeln – deshalb ist Schwarz hier keine Schriftfarbe, sondern die Grundfläche. Pink und Magenta setzen die Akzente, Blau hält sie kühl, Weiß übernimmt alles, was gelesen werden muss.
Das ist auch der handwerkliche Knackpunkt: Neonpink auf Schwarz sieht fantastisch aus und ist als Fließtext unlesbar. Farbe leuchtet, Weiß informiert – diese Trennung hält den Auftritt zugänglich.
Karaoke
Night
Songtitel, Editionen und Termine in ruhiger Schrift.
Zwei Ebenen mit klaren Aufgaben: eine schwungvolle Schrift für den Namen und die großen Auftritte, dazu gesperrte Versalien für Untertitel. Alles Übrige – Songtitel, Listen, Termine – läuft in einer nüchternen Schrift.
Die Schwungschrift bleibt bewusst dem Signet und den Überschriften vorbehalten. In einer Songliste mit hundert Zeilen wäre sie ein Hindernis.
[Schriftnamen eintragen]
Was geblieben ist
-
Ein Stil, der getroffen ist
Neo-Retro war die Vorgabe, nicht mein Vorschlag – und genau so ist er umgesetzt.
-
Eine Songliste, die benutzt wird
Editionen statt endloser Tabelle: Gäste finden ihren Titel am Handy in Sekunden.
-
Termine ohne Designerin
Mit Plakat- und Social-Vorlagen entsteht jeder neue Abend selbst, im gleichen Look.
„Denise hat meinen Wunsch nach dem Neo-Retro-Stil perfekt umgesetzt! Das komplette Erscheinungsbild – von den Plakaten über die Website bis zu den Social-Media-Vorlagen – hat genau den Vibe getroffen, den wir uns vorgestellt haben. Wir bekommen ständig Komplimente dafür.“Karaoke Night Brandenburg
Lieber direkt sprechen?
Erzähl mir von deinem Vorhaben. Ich sage dir offen, was ich sehe, was ich anders angehen würde – und ob ich die Richtige dafür bin.
Termin vorschlagen

